Scharlach

Ursache des Scharlachs:

  • ß-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A, Tröpfcheninfektion

Inkubation:

  • 1 bis 7 Tage
  • Mittel 3 Tage

© Dr. Thomas Rautenstrauch (München)Symptome und Verlauf:

  • in der Regel Kinder unter 2 bis 3 Jahren nicht betroffen
  • häufig treten bei Scharlach Kopfschmerzen, starke Halsschmerzen und Schluckbeschwerden auf.
  • häufig dabei Fieber, Bauchschmerz
  • Zunge anfangs weißlich belegt, Zungenpapillen gerötet (Erdbeerzunge), später Abstoßung des Belages mit weiterhin geröteten Papillen (Himbeerzunge).
  • Rachenring und weicher Gaumen „scharlach“rot
  • Haut: kleinfleckiger Fleckchen-Knötchen-Ausschlag mit Betonung der Beugefalten (Leistengegend!). Stirn und Wangen gerötet, Mundbereich blass. Nach Abklingen der Symptomatik schält sich die Haut beginnend im Gesicht, dann auf Stamm und Extremitäten, zuletzt an Zehen- und Fingerkuppen.

© Dr. Thomas Rautenstrauch (München)Da der Körper sich nur gegen das den Ausschlag auslösende Toxin, nicht aber gegen die Streptokokken selbst immunisiert, sind aufgrund etwa 3 verschiedener Toxine mehrfache Erkrankungen mit dem Scharlachbild (bis zu drei) möglich. Eine Infektion mit Streptokokken ohne das Scharlachbild ist das ganze Leben hindurch immer wieder möglich.

Komplikationen:

  • Mittelohrentzündung; Bronchitis; Lungentzündung

Therapie:

  • Die Behandlung des Scharlachs mit Penicillin

Ansteckung:

  • sehr ansteckend; aufgrund der Mehrfachinfektionsmöglichkeit eine der häufigsten Infektionen in Gemeinschaftseinrichtungen für Kinder.

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